Suchen aktualisiert 04.10.2025

Was tun bei Zahnproblemen beim Degu?

Die Schneidezähne eines Degus wachsen lebenslang und müssen sich durch ständiges Nagen an Ästen, Heu und anderen geeigneten Materialien abnutzen. Normalerweise stehen die Vorderzähne so zueinander, dass sie sich gleichmässig abschleifen. Die gesunde Zahnfarbe reicht von gelb bis orange – weisse Zähne können auf Mineralstoffmangel oder eine Erkrankung hinweisen.

Werden die Zähne zu lang, deutet das oft auf fehlendes Nagematerial oder Zahnfehlstellungen hin. Abhilfe schaffen frische Zweige (z. B. von Obstbäumen ohne Pestizide), die regelmässig zum Benagen angeboten werden sollten.

Bricht ein Zahn ab, ist das nicht immer ein Grund zur Sorge: Frisst der Degu weiterhin normal und nutzen sich die übrigen Zähne korrekt ab, reguliert sich das Problem von selbst. Beobachten Sie das Tier jedoch genau. Kann der Degu keine Nahrung mehr aufnehmen oder zeigt Anzeichen von Schmerzen, ist sofort ein Tierarztbesuch notwendig. In schweren Fällen kann auch eine Zwangsernährung erforderlich werden, um Untergewicht oder Verdauungsprobleme zu verhindern.

Regelmässige Zahnkontrollen und eine artgerechte Ernährung sind die beste Vorsorge gegen Zahnprobleme.