Suchen aktualisiert 17.08.2025

Chip für Katzen - Funktionsweise und Nutzen

Einsetzen des Mikrochips

Der Mikrochip für Katzen ist etwa so gross wie ein Reiskorn und von einer sterilen, gut verträglichen Glaskapsel umhüllt. Mit einem speziellen Applikator wird er unter die Haut im Nackenbereich eingesetzt. Auf dem Transponder befindet sich ein weltweit gültiger, 15-stelliger Zahlencode. Dieser wird nicht dauerhaft ausgesendet, sondern kann ausschliesslich mit einem speziellen Lesegerät ausgelesen werden. Der Chip ist fälschungssicher, nicht umprogrammierbar und dauerhaft funktionsfähig.

In der Schweiz erfolgt die Registrierung der Chipnummer bei der Animal Identity Service AG (ANIS).

Vorteile des Chippens

Ein Mikrochip erhöht die Chance deutlich, entlaufene oder vermisste Katzen wiederzufinden. Wird eine Katze mit Chip gefunden, können Tierärzte, Tierheime oder die Polizei den Besitzer ermitteln – vorausgesetzt, die Kontaktdaten sind in der Tiermeldezentrale stets aktuell hinterlegt. Dadurch lassen sich lange Tierheimaufenthalte oder unnötige Wartezeiten vermeiden.

Tierärzte, Tierheime, Polizeiposten und zunehmend auch kommunale Kadaversammelstellen verfügen über Lesegeräte. Ziel der Tierärzteschaft ist es zudem, auch bei verstorbenen Tieren systematisch Chips auszulesen, um die Besitzer informieren zu können.

Weitere Nutzungsmöglichkeiten

Neben der Identifikation kann der Chip auch für technische Hilfsmittel genutzt werden. Moderne Katzentüren lassen sich so programmieren, dass nur die eigenen Tiere Zugang zum Haus erhalten. Die Katze öffnet die Tür mit ihrem Chip selbstständig – ein praktischer Zusatznutzen, der Sicherheit bietet.